Passionspunkt vor dem ehemaligen "Judenhaus" in der Kaiserstraße 115

Passionspunkt vor dem ehemaligen "Judenhaus" in der Kaiserstraße 115

Passionspunkt vor dem ehemaligen "Judenhaus" in der Kaiserstraße 115

Montag, 30. März 2026, 18:00 Uhr

Die Jugend der Friedenskirche erinnert daran, wie die Nazis Ende der 1930er Jahre begannen, Juden aus ihren Wohnungen zu werfen, indem sie Mietverhältnisse auflösten und Hauseigentümer enteigneten. Juden wurden in sogenannten „Judenhäuser“ zwangseinquartiert, von wo aus sie später deportiert wurden. Die Band Maniya M begleitet die Aktion musikalisch, Pfr. Burkhard Weitz schlägt den Brückenschlag zu heute. Treffpunkt: Vor der Kaiserstraße 115


Weitere Passionspunkte in diesem Jahr: 

Dienstag, 31.3.2026 um 18 Uhr

Passionspunkt im Hof des Isenburger Schlosses. Der Gymnasiallehrer Volker Lughofer und zwei Schülerinnen der Leibnizschule erinnern an die Bücherverbrennung der Nazis Mitte Mai 1933. Es wurde wahr, wovor Heinrich Heine 110 Jahre zuvor gewarnt hatte: „Wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen“. Die Band Nashuwa begleitet den Passionspunkt musikalisch, Pfr. Burkhard Weitz erklärt, warum die Erinnerung wichtig bleibt. Treffpunkt: Innenhof des Isenburger Schlosses, Schloßstr. 66.

Mittwoch, 1.4.2026 um 18 Uhr

Passionspunkt vor dem früheren Kaufhaus Oppenheimer. Astrid Jäger vom Haus der Stadtgeschichte stellt das Kaufhaus und die gleichnamige jüdische Inhaberfamilie vor. Am 1. April 1933 hinderte die SA in Offenbach auch hier Passanten am Betreten des Geschäfts, um den reichsweiten Boykott gegen Geschäfte mit jüdischen Inhabern durchzusetzen. Die Band Nashuwa begleitet den Passionspunkt musikalisch, Pfr. Burkhard Weitz erläutert, was uns das heute angeht. Treffpunkt vor der Fielmann-Filiale, Frankfurter Straße 1.


Dies könnte Sie auch interessieren

0
Feed